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BR-DE-3 XRechnung verlangt die Stadt des Verkäufers

Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil in Ihrer eigenen Anschrift der Ort fehlt. Eine XRechnung braucht bei Verkäufer und Käufer Ort und Postleitzahl; die EN 16931 begnügt sich mit dem Ländercode. Tragen Sie den Ort aus Ihrem Briefkopf ein. Im Standard ist das Feld BT-37; BR-DE-3 ist die Regel, die es verlangt.

Die Regelnummer bezeichnet die fehlgeschlagene Prüfung. BT steht für ein Rechnungsfeld, BG für eine Gruppe von Feldern. XRechnung ergänzt die europäische Norm EN 16931 um deutsche Anforderungen (CIUS).

Informationselement
BT-37
Schweregrad
fatal — Ablehnung: das Dokument ist nicht konform
Regelwerk
XRechnung-CIUS (KoSIT) — nationale Verschärfung der EN 16931

Die Lösung

Setzen Sie seller.address.city auf den Ort Ihrer Anschrift, zum Beispiel "Berlin".

Ein Wert, der die Prüfung besteht

So sieht das Feld aus, wenn es stimmt
"city": "Berlin"

Was die Regel verlangt

Setzen Sie die Stadt des Verkäufers (BT-37). Die EN 16931 begnügt sich mit dem Ländercode, weil sie nur klären muss, welches Steuerrecht gilt. Die deutsche CIUS geht einen Schritt weiter: Die Anschrift soll zustellbar sein, nicht nur zuordenbar.

Zusammen mit BR-DE-4 (Postleitzahl) gilt das Paar für den Verkäufer, und dieselbe Anforderung noch einmal für den Käufer: BR-DE-8 und BR-DE-9.

Der offizielle Regeltext

Die Regel BR-DE-3 stammt aus der XRechnung-CIUS und wird im Schematron der KoSIT geführt, den offiziellen Prüfregeln. Ein wörtliches Zitat des Regeltextes liegt uns für diese Regel nicht vor; was Sie oben lesen, ist unsere Erklärung. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der KoSIT.

Warum es die Regel gibt

Eine Rechnung ist auch ein steuerliches Beweisdokument, und § 14 UStG verlangt die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers. Ein Ländercode allein erfüllt das nicht. Die CIUS schließt hier also keine technische, sondern eine rechtliche Lücke — und sie tut es an der Stelle, an der ein Prüfprogramm sie noch schließen kann.

So sieht der Befund aus

Genau dieses Objekt liefert die Bibliothek in result.errors, wenn die Regel anschlägt. Es wird beim Bauen dieser Seite durch Ausführen von @attestwire/en16931 erzeugt und entspricht dem Text, den Sie in Ihrem eigenen Log sehen. Die Meldung selbst ist englisch, weil die Bibliothek englisch meldet.

TeachingError
{
  "rule": "BR-DE-3",
  "field": "BT-37",
  "severity": "fatal",
  "message": "XRechnung requires the element \"Seller city\" (BT-37). Core EN 16931 only requires the country code, but the German CIUS additionally makes city and post code mandatory on both parties so that the address is deliverable, not merely jurisdictional.",
  "fix": "Set seller.address.city.",
  "example": "\"city\": \"Berlin\"",
  "xpath": "/ubl:Invoice/cac:AccountingSupplierParty/cac:Party/cac:PostalAddress/cbc:CityName",
  "docsUrl": "https://attestwire.com/rules/BR-DE-3"
}

xpath zeigt auf das Element in einem UBL-Dokument — dort meldet auch ein KoSIT-Validator denselben Mangel. Bei einer CII-Rechnung (xrechnung-cii, ZUGFeRD, Factur-X) erhalten Sie dieselbe Zeichenkette und müssen sie selbst auf das CII-Element übertragen.

Häufige Fragen

Was bedeutet BR-DE-3?
Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil in Ihrer eigenen Anschrift der Ort fehlt. Eine XRechnung braucht bei Verkäufer und Käufer Ort und Postleitzahl; die EN 16931 begnügt sich mit dem Ländercode. Tragen Sie den Ort aus Ihrem Briefkopf ein. Im Standard ist das Feld BT-37; BR-DE-3 ist die Regel, die es verlangt.
Wie behebe ich BR-DE-3?
Setzen Sie seller.address.city auf den Ort Ihrer Anschrift, zum Beispiel "Berlin".
Ist BR-DE-3 Pflicht für XRechnung?
Ja. Ein Verstoß führt zur Ablehnung, auch wenn dieselbe Rechnung eine reine EN-16931-Prüfung bestehen würde.

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