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BR-DE-8 XRechnung verlangt die Stadt des Käufers
Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil in der Anschrift Ihres Kunden der Ort fehlt. Eine XRechnung braucht bei Verkäufer und Käufer Ort und Postleitzahl; die EN 16931 begnügt sich mit dem Ländercode. Ergänzen Sie den Ort im Kundenstamm. Im Standard ist das Feld BT-52; BR-DE-8 ist die Regel, die es verlangt.
Die Regelnummer bezeichnet die fehlgeschlagene Prüfung. BT steht für ein Rechnungsfeld, BG für eine Gruppe von Feldern. XRechnung ergänzt die europäische Norm EN 16931 um deutsche Anforderungen (CIUS).
- Informationselement
BT-52- Schweregrad
fatal— Ablehnung: das Dokument ist nicht konform- Regelwerk
- XRechnung-CIUS (KoSIT) — nationale Verschärfung der EN 16931
Die Lösung
Setzen Sie buyer.address.city auf den Ort Ihres Kunden, zum Beispiel "Berlin".
Ein Wert, der die Prüfung besteht
"city": "Berlin"Was die Regel verlangt
Setzen Sie die Stadt des Käufers (BT-52). Dieselbe Anforderung wie beim Verkäufer in BR-DE-3, nur auf der anderen Seite der Rechnung.
Praktischer Hinweis: Die Käuferanschrift kommt aus Ihrem Kundenstamm, und dort steht bei öffentlichen Auftraggebern oft nur der Behördenname. Ergänzen Sie Stadt und Postleitzahl einmal im Stammsatz, statt sie bei jeder Rechnung nachzupflegen.
Der offizielle Regeltext
Die Regel BR-DE-8 stammt aus der XRechnung-CIUS und
wird im Schematron der KoSIT geführt, den offiziellen Prüfregeln.
Ein wörtliches Zitat des Regeltextes liegt uns für diese Regel nicht
vor; was Sie oben lesen, ist unsere Erklärung. Maßgeblich ist die
Veröffentlichung der KoSIT.
Warum es die Regel gibt
Die Anschrift des Leistungsempfängers gehört nach § 14 UStG zu den Pflichtangaben einer Rechnung, und sie muss vollständig sein. Bei einer Behörde ist die Anschrift außerdem das, was die Rechnung im Zweifel der richtigen Dienststelle zuordnet.
So sieht der Befund aus
Genau dieses Objekt liefert die Bibliothek in
result.errors,
wenn die Regel anschlägt. Es wird beim Bauen dieser Seite durch
Ausführen von @attestwire/en16931 erzeugt und entspricht
dem Text, den Sie in Ihrem eigenen Log sehen. Die Meldung selbst ist
englisch, weil die Bibliothek englisch meldet.
{
"rule": "BR-DE-8",
"field": "BT-52",
"severity": "fatal",
"message": "XRechnung requires the element \"Buyer city\" (BT-52). Core EN 16931 only requires the country code, but the German CIUS additionally makes city and post code mandatory on both parties so that the address is deliverable, not merely jurisdictional.",
"fix": "Set buyer.address.city.",
"example": "\"city\": \"Berlin\"",
"xpath": "/ubl:Invoice/cac:AccountingCustomerParty/cac:Party/cac:PostalAddress/cbc:CityName",
"docsUrl": "https://attestwire.com/rules/BR-DE-8"
}
xpath zeigt auf das Element in einem
UBL-Dokument — dort meldet auch ein KoSIT-Validator
denselben Mangel. Bei einer CII-Rechnung
(xrechnung-cii, ZUGFeRD, Factur-X) erhalten Sie dieselbe
Zeichenkette und müssen sie selbst auf das CII-Element übertragen.
Häufige Fragen
- Was bedeutet BR-DE-8?
- Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil in der Anschrift Ihres Kunden der Ort fehlt. Eine XRechnung braucht bei Verkäufer und Käufer Ort und Postleitzahl; die EN 16931 begnügt sich mit dem Ländercode. Ergänzen Sie den Ort im Kundenstamm. Im Standard ist das Feld BT-52; BR-DE-8 ist die Regel, die es verlangt.
- Wie behebe ich BR-DE-8?
- Setzen Sie buyer.address.city auf den Ort Ihres Kunden, zum Beispiel "Berlin".
- Ist BR-DE-8 Pflicht für XRechnung?
- Ja. Ein Verstoß führt zur Ablehnung. Die Anforderung gilt symmetrisch: Was für Ihre eigene Anschrift gilt, gilt für die Ihres Kunden genauso.