Attestwire › XRechnung-Regeln › BR-DE-14
BR-DE-14 XRechnung verlangt einen Steuersatz in jeder Steueraufschlüsselung
Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil in einer Gruppe der Umsatzsteueraufschlüsselung der Steuersatz fehlt. Eine XRechnung braucht in jeder Gruppe einen Satz, auch wenn er null ist. Meist steckt eine Position mit der Kategorie „O“ (nicht steuerbar) dahinter, die keinen Satz tragen darf; die Lösung ist fast immer, die Position als „Z“ (Nullsatz) oder „E“ (steuerfrei) einzuordnen. Im Standard ist das Feld BT-119 in der Gruppe BG-23; BR-DE-14 ist die Regel, die den Satz verlangt.
Die Regelnummer bezeichnet die fehlgeschlagene Prüfung. BT steht für ein Rechnungsfeld, BG für eine Gruppe von Feldern. XRechnung ergänzt die europäische Norm EN 16931 um deutsche Anforderungen (CIUS).
- Informationselement
BT-119- Schweregrad
fatal— Ablehnung: das Dokument ist nicht konform- Gilt für
xrechnung-ubl, xrechnung-cii- Regelwerk
- XRechnung-CIUS (KoSIT) — nationale Verschärfung der EN 16931
Die Lösung
Prüfen Sie zuerst die Kategorie: "Z" mit vatRate 0 oder "E" mit Befreiungsgrund ist meist die richtige Antwort. Für einen echt nicht steuerbaren Vorgang wählen Sie ein anderes Profil ("en16931" oder "peppol-bis-3") statt XRechnung.
Ein Wert, der die Prüfung besteht
"vatCategory": "Z", "vatRate": 0Was die Regel verlangt
In jeder Gruppe der Umsatzsteueraufschlüsselung (BG-23) muss der Steuersatz (BT-119) stehen. Auch dann, wenn er null ist.
Die Folge ist unangenehm konkret: Die Kategorie „O“ (nicht im Anwendungsbereich der Umsatzsteuer) lässt sich in einer XRechnung praktisch nicht verwenden. BR-O-05 verbietet einen Steuersatz auf der Position, also kann keiner in der Aufschlüsselung ankommen — und BR-DE-14 weist die Rechnung dann ab. Eine reine EN-16931-Prüfung läuft grün durch, das deutsche Portal lehnt ab.
In den allermeisten Fällen ist „O“ ohnehin nicht die richtige Kategorie. Ein Umsatz, der im Anwendungsbereich liegt und mit null besteuert wird, ist Z (nullsatzbesteuert) mit vatRate: 0. Ein steuerfreier Umsatz ist E mit Befreiungsgrund. Das deckt fast alles ab, was in der Praxis als „ohne Umsatzsteuer“ auf einer Rechnung landet.
Der offizielle Regeltext
Das Element „VAT category rate“ (BT-119) muss übermittelt werden.
Warum es die Regel gibt
Die Aufschlüsselung ist die Stelle, an der Prüfer und Buchhaltung die Steuer nachrechnen. Ein Block ohne Satz lässt sich nicht nachrechnen — man weiß nicht, ob null gemeint war oder ob die Angabe fehlt. Die CIUS beseitigt diese Unterscheidung, indem sie den Satz immer verlangt.
So sieht der Befund aus
Genau dieses Objekt liefert die Bibliothek in
result.errors,
wenn die Regel anschlägt. Es wird beim Bauen dieser Seite durch
Ausführen von @attestwire/en16931 erzeugt und entspricht
dem Text, den Sie in Ihrem eigenen Log sehen. Die Meldung selbst ist
englisch, weil die Bibliothek englisch meldet.
{
"rule": "BR-DE-14",
"field": "BT-119",
"severity": "fatal",
"message": "XRechnung requires the element \"VAT category rate\" (BT-119) on every VAT breakdown group (BG-23), but the group for category O has none. Core EN 16931 excuses exactly one case from this — BR-48 allows a missing rate when the category is \"O\" (not subject to VAT) — and the German CIUS does not carry that exception forward. The practical consequence is that category O cannot be used in an XRechnung at all: BR-O-05 forbids a rate on the line, so no rate can reach the breakdown, and BR-DE-14 then rejects the document. Core EN 16931 validation passes; the German portal rejects.",
"fix": "Choose a different profile (\"en16931\" or \"peppol-bis-3\") for a genuinely out-of-scope transaction, or re-examine the categorisation: a supply that is inside the scope of VAT but taxed at nothing is category \"Z\" (zero rated) with vatRate 0, and that is what most transactions labelled \"no VAT\" actually are. Category \"E\" (exempt) with an exemption reason is the other common correct answer.",
"example": "\"vatCategory\": \"Z\", \"vatRate\": 0",
"xpath": "/ubl:Invoice/cac:TaxTotal/cac:TaxSubtotal[1]/cac:TaxCategory/cbc:Percent",
"docsUrl": "https://attestwire.com/rules/BR-DE-14"
}
xpath zeigt auf das Element in einem
UBL-Dokument — dort meldet auch ein KoSIT-Validator
denselben Mangel. Bei einer CII-Rechnung
(xrechnung-cii, ZUGFeRD, Factur-X) erhalten Sie dieselbe
Zeichenkette und müssen sie selbst auf das CII-Element übertragen.
Häufige Fragen
- Was bedeutet BR-DE-14?
- Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil in einer Gruppe der Umsatzsteueraufschlüsselung der Steuersatz fehlt. Eine XRechnung braucht in jeder Gruppe einen Satz, auch wenn er null ist. Meist steckt eine Position mit der Kategorie „O“ (nicht steuerbar) dahinter, die keinen Satz tragen darf; die Lösung ist fast immer, die Position als „Z“ (Nullsatz) oder „E“ (steuerfrei) einzuordnen. Im Standard ist das Feld BT-119 in der Gruppe BG-23; BR-DE-14 ist die Regel, die den Satz verlangt.
- Wie behebe ich BR-DE-14?
- Prüfen Sie zuerst die Kategorie: "Z" mit vatRate 0 oder "E" mit Befreiungsgrund ist meist die richtige Antwort. Für einen echt nicht steuerbaren Vorgang wählen Sie ein anderes Profil ("en16931" oder "peppol-bis-3") statt XRechnung.
- Ist BR-DE-14 Pflicht für XRechnung?
- Ja. Ein Verstoß führt zur Ablehnung, und es ist die Regel, an der Rechnungen scheitern, die nach EN 16931 einwandfrei sind. Wer Kategorie "O" verwendet, merkt das erst am Portal.