AttestwireXRechnung-RegelnBR-DE-15

BR-DE-15 XRechnung verlangt eine Käuferreferenz (Leitweg-ID)

Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil die Käuferreferenz fehlt. Deutsche Behörden leiten eingehende Rechnungen über dieses Feld an die richtige Stelle weiter, deshalb weisen ihre Systeme alles zurück, was ohne diese Angabe ankommt. Es ist die häufigste Ablehnung bei deutschen Rechnungen, und sie ist mit einem Feld behoben: Fragen Sie Ihren Auftraggeber nach der Leitweg-ID und tragen Sie sie unverändert ein. Im Standard ist das Feld BT-10; BR-DE-15 ist die Regel, die es verlangt.

Die Regelnummer bezeichnet die fehlgeschlagene Prüfung. BT steht für ein Rechnungsfeld, BG für eine Gruppe von Feldern. XRechnung ergänzt die europäische Norm EN 16931 um deutsche Anforderungen (CIUS).

Informationselement
BT-10
Schweregrad
fatal — Ablehnung: das Dokument ist nicht konform
Gilt für
xrechnung-ubl, xrechnung-cii
Regelwerk
XRechnung-CIUS (KoSIT) — nationale Verschärfung der EN 16931

Die Lösung

Fragen Sie die Leitweg-ID beim Auftraggeber ab (öffentliche Hand) oder verwenden Sie die vereinbarte Bestell- oder Kundenreferenz, und tragen Sie den Wert in die Käuferreferenz ein, das Feld buyerReference.

Erfassen Sie die Referenz beim Anlegen des Kunden, nicht beim Schreiben der Rechnung. Sie ist eine Eigenschaft des Kunden, keine der Rechnung. Speichern Sie die Leitweg-ID zeichengetreu, mit Bindestrichen: Manche Portale vergleichen sie als reine Zeichenkette.

Ein Wert, der die Prüfung besteht

So sieht das Feld aus, wenn es stimmt
"buyerReference": "04011000-1234512345-06"

Was die Regel verlangt

Der Wert, den Sie brauchen, heißt Leitweg-ID: der Routing-Schlüssel, den eine deutsche Behörde ihren Lieferanten mitteilt. Ihr Auftraggeber hat eine, und wenn Ihr Ansprechpartner sie nicht kennt, weiß es die Buchhaltung oder der Einkauf der Behörde. Tragen Sie sie so ein, wie Sie sie erhalten, mit Bindestrichen, und senden Sie die Rechnung erneut.

Zum Hintergrund: Jedes Feld einer europäischen E-Rechnung hat eine Nummer; die Käuferreferenz ist Feld 10, geschrieben BT-10. Die deutsche Fassung des Standards, XRechnung, macht dieses Feld zur Pflicht, und BR-DE-15 ist der Name der Regel, die es prüft. In der EN 16931 selbst ist das Feld optional; das Präfix BR-DE- kennzeichnet eine deutsche Ergänzung.

Eine Leitweg-ID sieht aus wie 04011000-1234512345-06: Grobadressierung, Feinadressierung, Prüfziffer. Der Auftraggeber vergibt sie. Sie können sie nicht herleiten und nicht erfinden. Ist Ihr Kunde ein Unternehmen, genügt stattdessen jede vereinbarte Referenz: eine Bestellnummer, eine Vertragsnummer, eine Kundennummer. Leer bleiben darf das Feld nicht.

Der offizielle Regeltext

Das Element „Buyer reference“ (BT-10) muss übermittelt werden.

BR-DE-15 — XRechnung CIUS, KoSIT XRechnung-UBL-validation.sch

Warum es die Regel gibt

Deutsche Behörden leiten Rechnungen nicht über den Namen und nicht über die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer weiter, sondern über die Leitweg-ID. Sie ist der Routing-Schlüssel in ZRE und OZG-RE, den Rechnungsportalen des Bundes und der Länder. Eine XRechnung ohne Käuferreferenz hat kein Ziel: Sie wird bei der Annahme abgewiesen und landet nicht bei einem Menschen, der es hätte klären können. Die CIUS zieht diesen Fehler an eine Stelle vor, an der Sie noch etwas tun können.

So sieht der Befund aus

Genau dieses Objekt liefert die Bibliothek in result.errors, wenn die Regel anschlägt. Es wird beim Bauen dieser Seite durch Ausführen von @attestwire/en16931 erzeugt und entspricht dem Text, den Sie in Ihrem eigenen Log sehen. Die Meldung selbst ist englisch, weil die Bibliothek englisch meldet.

TeachingError
{
  "rule": "BR-DE-15",
  "field": "BT-10",
  "severity": "fatal",
  "message": "XRechnung requires a buyer reference (BT-10). For German public-sector buyers this is the Leitweg-ID; business buyers may supply any reference, but the field must be present.",
  "fix": "Ask your client for their Leitweg-ID (public sector) or an order/customer reference, and set buyerReference.",
  "example": "\"buyerReference\": \"04011000-1234512345-06\"",
  "xpath": "/ubl:Invoice/cbc:BuyerReference",
  "docsUrl": "https://attestwire.com/rules/BR-DE-15"
}

xpath zeigt auf das Element in einem UBL-Dokument — dort meldet auch ein KoSIT-Validator denselben Mangel. Bei einer CII-Rechnung (xrechnung-cii, ZUGFeRD, Factur-X) erhalten Sie dieselbe Zeichenkette und müssen sie selbst auf das CII-Element übertragen.

Häufige Fragen

Was bedeutet BR-DE-15?
Ihre Rechnung wurde abgelehnt, weil die Käuferreferenz fehlt. Deutsche Behörden leiten eingehende Rechnungen über dieses Feld an die richtige Stelle weiter, deshalb weisen ihre Systeme alles zurück, was ohne diese Angabe ankommt. Es ist die häufigste Ablehnung bei deutschen Rechnungen, und sie ist mit einem Feld behoben: Fragen Sie Ihren Auftraggeber nach der Leitweg-ID und tragen Sie sie unverändert ein. Im Standard ist das Feld BT-10; BR-DE-15 ist die Regel, die es verlangt.
Wie behebe ich BR-DE-15?
Fragen Sie die Leitweg-ID beim Auftraggeber ab (öffentliche Hand) oder verwenden Sie die vereinbarte Bestell- oder Kundenreferenz, und tragen Sie den Wert in die Käuferreferenz ein, das Feld buyerReference.
Ist BR-DE-15 Pflicht für XRechnung?
Ja. Ein Verstoß führt zur Ablehnung. BR-DE-15 ist die XRechnung-Regel, an der die meisten ersten Versuche scheitern. Beachten Sie außerdem: Wir prüfen nur, ob das Feld gefüllt ist, nicht, ob die Leitweg-ID stimmt.

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